Die Krankheit
DIE URSACHEN
Noma ist eine bakterielle Erkrankung, die fast ausschließlich Kinder in
Entwicklungsländern betrifft. Es gibt mehrere Faktoren, die das Ausbrechen der Krankheit begünstigen. Dazu gehören unter anderem:
Nahrungsmangel
Der größte Risikofaktor ist fehlende und unausgewogene Ernährung, die Kinder besonders anfällig für Noma macht.
Schlechte
hygienische Verhältnisse
Verschmutztes Wasser und mangelnde Sauberkeit machen es den Erregern einfach, in kleinste Wunden einzudringen.
Schwaches Immunsystem
Vorerkrankungen, wie Masern oder andere Kinderkrankheiten schwächen die Kinder zusätzlich und verringern den natürlichen Schutz gegen Noma.
Nahrungsmangel
Der größte Risikofaktor ist fehlende und unausgewogene Ernährung, die Kinder besonders anfällig für Noma macht.
Schlechte hygienische Verhältnisse
Verschmutztes Wasser und mangelnde Sauberkeit machen es den Erregern einfach, in kleinste Wunden einzudringen.
Schwaches Immunsystem
Vorerkrankungen, wie Masern oder andere Kinderkrankheiten schwächen die Kinder zusätzlich und verringern den natürlichen Schutz gegen Noma.
Jedes Jahr sterben ca. 90.000 Kinder an Noma!
Geschichte
Noma: früher und jetzt
4. - 5. Jh. v. Chr.
Erstes Aufkommen
der Krankheit bereits in der Antike.
18. - 19. Jh. v. Chr.
In Europa wird
NOMA in zahlreichen Texten dokumentiert.
20. Jh.
In den Industrie-ländern ist NOMA dank Nahrungsmittel-sicherheit fast verschwunden; die Krankheit taucht nur in Extremsituationen wie den Vernichtungslagern der Nazis auf.
21. Jh.
Noma wütet weiter in vielen Ländern Afrikas und anderen Erdteilen, in denen Armut und Hunger herrschen.
Die 4 Phasen der Noma
NOMA-PHASE 1
Das Immunsystem von Noma-Patienten ist meist durch Unter- bzw. Mangelernährung oder Infektionskrankheiten geschwächt. Dies ermöglicht Bakterien in der ersten Phase von Noma, sich in Mund- und Nasenschleimhäuten anzusiedeln und Entzündungen hervorzurufen. Die Betroffenen nehmen diese Entzündungen meist nur als unauffällige Rötungen im Mundraum wahr.
Behandlung
Zu diesem Zeitpunkt kann die Krankheit noch mit Mundspülungen und Antibiotika bekämpft werden.
Was Sie tun können
Stoppen Sie die Noma! Mit einer Spende von 5 Euro helfen Sie, eine Packung Antibiotika anzuschaffen. Das Medikament verhindert die weitere Verbreitung der Erreger.
NOMA-PHASE 2
In der zweiten Phase entwickeln sich rote bis purpurne, verhärtete Knötchen in den befallenen Mundregionen. Die Entzündung breitet sich auf andere Weichteile wie Lippen und Wangen aus. Das betroffene Gewebe schwillt an und färbt sich schwarz. Der Erkrankte leidet unter hohem Fieber, starken Schmerzen, Eiter und fauligem Mundgeruch.
Behandlung
Zu diesem Zeitpunkt muss unbedingt eingegriffen werden, da Noma auch in diesem Stadium noch gestoppt werden kann, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Deshalb ist es immens wichtig, die Menschen für die Anzeichen der Erkrankung zu sensibilisieren, so dass sie die Symptome der Noma rechtzeitig erkennen. Erkrankte Kinder können dann in die Stationen der Hilfsaktion Noma e.V. gebracht werden. Hier werden sie untersucht und medizinisch versorgt. Antibiotika kann die weitere Ausbreitung der Krankheit jetzt noch stoppen.
Was Sie tun können
Verhindern Sie eine weitere Ausbreitung der Noma! Mit einer Spende von 15 Euro helfen Sie, Antibiotika und Wunddesinfektionsmittel anzuschaffen.
NOMA-PHASE 3
Die gestörte Blutversorgung führt zum Ablösen des erkrankten Gewebes von den Gesichtsknochen. Der Knochen selbst löst sich in vielen Fällen langsam auf. Die erkrankten Kinder können vor lauter Schmerzen kaum Nahrung zu sich nehmen, viele verhungern.
Behandlung
Selbst in diesem Stadium könnte Noma noch mit Antibiotika, besserer Nahrung und Vitaminen unter Kontrolle gebracht werden, auch wenn jetzt Entstellungen nicht mehr zu verhindern sind. Doch viele Familien erkennen die Symptome der Noma nicht, außerdem sind Medikamente und Lebensmittel oft nicht erhältlich, die Wege zu den Krankenstationen weit. Die dritte Phase der Krankheit wird somit in den meisten Fällen nicht verhindert.
Was Sie tun können
Bringen Sie die Noma unter Kontrolle! Mit einer Spende von 30 Euro helfen Sie, Antibiotika und Lebensmittel anzuschaffen.
NOMA-PHASE 4
Nach etwa einer Woche stirbt das betroffene Gewebe ab und löst sich vom Gesicht. Die Kinder leiden unvorstellbare Schmerzen. Es entstehen offene Wunden, durch Narbenbildung kommt es häufig zu einer Kiefersperre: Die Kinder können ihren Mund nicht oder nur noch sehr wenig öffnen. Das Essen wird dadurch äußerst erschwert oder unmöglich und viele Kinder verhungern in dieser Phase. Müssen sich die Kinder übergeben, drohen sie, an dem Erbrochenen zu ersticken, da sie den Mund nicht öffnen können. Selbst wenn keine äußeren Schäden sichtbar sind, lösen sich oft im Inneren des Mundes Knochen auf und es kommt zu Muskelschäden.
Behandlung
Jetzt können nur noch operative Eingriffe helfen. Fast immer sind mehrere, oft hochkomplizierte Operationen nötig, um die Kiefersperre zu lösen, die Noma-Wunde mittels Hauttransplantationen zu verschließen und die zerstörten Knochen wieder aufzubauen.
Was Sie tun können
Ermöglichen Sie die lebensrettenden Operationen! Mit einer Spende von 50 Euro oder jedem anderen Betrag helfen Sie, Noma-Kinder medizinisch zu behandeln und die wichtigen OPs zu ermöglichen.
WAS SIE TUN KÖNNEN
Gerade in den Anfangsstadien braucht es oft nicht viel, um NOMA-Erkrankten zu helfen. Frühe Behandlung mit Antibiotika und gute Aufklärung über die Krankheit können schon so viel bewirken!
Helfen Sie mit!
Was Sie tun können
Gerade in den Anfangsstadien braucht es oft nicht viel, um NOMA-Erkrankten zu helfen. Frühe Behandlung mit Antibiotika und gute Aufklärung über die Krankheit können schon so viel bewirken!
Helfen Sie mit!