Aktuell

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Unser derzeitiger OP-Einsatz in Niamey ist in vollem Gange. Heute Abend wird das Team bereits 39 kleine Patientinnen und Patienten operiert haben -- manche davon bis zu 11 Stunden lang! Auch dank der neuen Anästhesiegeräte werden daher bis Ende der Woche fast alle Kinder operiert sein, die für den Einsatz vorgesehen waren! Wir möchten Euch heute aber vor allem ein besonderes Teammitglied vorstellen: Souleymane Moumouni litt selbst unter Noma. 2013 schlossen unsere Ärzte ein Loch an seinem rechten Nasenflügel, das durch die Krankheit entstanden war. Der 22-Jährige entschied, selbst Krankenpfleger zu werden: "Die Pfleger haben sich so toll um mich gekümmert, dass ich jetzt auch anderen helfen will". Souleymane, der aus Falmey, einem Dorf im Süden Nigers an der Grenze zu Benin stammt, hat noch ein Ausbildungsjahr vor sich -- und wird nach erfolgreichem Diplom hoffentlich unser Team auch weiterhin bereichern! ...

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Unser nächster OP-Einsatz in Niamey/Niger steht vor der Tür: Das Team um Dr. Andreas Schmidt mit Experten aus Chile, Deutschland, Frankreich, Guinea Bissau, Österreich und Niger wird morgen mit den ersten Operationen beginnen. Heute stand die Voruntersuchung der 53 kleinen Patientinnen und Patienten an, die in den kommenden 10 Tagen behandelt werden sollen. Wir sind dem gesamten Team unendlich dankbar für die Hilfe und wünschen allen einen gute und erfolgreiche Mission! ...

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Wir wissen immer noch nicht, wie Noma entsteht. Und dennoch ist es wahrscheinlich, dass ein geschwächtes Immunsystem zur Entstehung der Krankheit beiträgt. Wir merken dies auch an der steigenden Zahl von Menschen mit HIV/AIDS, die an Noma erkranken und uns um Hilfe bitten. In Bissau hat deshalb unser Team jetzt einen Workshop organisiert, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. Eingeladen waren 20 Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, die sich dem Kampf gegen HIV/AIDS gewidmet haben und die im nationalen Netzwerk RENAP zusammengeschlossen sind. Unsere Ärzte Dr. Lassana Inchasso und Dr. Mamadu Candé informierten die Gruppe über Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten bei Noma. Wir wollen diese Zusammenarbeit vertiefen und fortführen und hoffen, so einen Beitrag zu leisten, auch bei Menschen mit HIV/AIDS Noma möglichst zu verhindern. ...

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Mit etwas Verspätung wollen wir es natürlich trotzdem nicht versäumen, noch vom gelungenen Workshop der Koordinatoren der Noma-Programme in Brazzaville zu berichten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 10 afrikanischen Ländern sind mittlerweile alle wieder gut nach Hause gekommen. Im afrikanischen Hauptquartier der Weltgesundheitsorganisation haben sie in der vergangenen Woche die Aktionspläne für das kommende Jahr besprochen. Wir freuen uns, auch weiterhin diese wichtige Arbeit unterstützen zu können und werden die Gruppe gerne im kommenden Jahr durch unser Noma-Zentrum in Guinea Bissau führen: In unserem Projektland findet nämlich das nächste Treffen statt. ...

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Dem können wir uns nur anschließen. Schönes Wochenende allerseits! ...

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03.11.2014 Die siebenjährige Aua kam im April aus Guinea-Bissau nach Deutschland, wo sie durch die Hilfsaktion Noma e.V. ein neues Gesicht erhielt. Nun wurde ihre Behandlung durch den Chefarzt für plastischen Chirurgie im Diakonie-Krankenhaus Bad Kreuznach, Dr. André Borsche, erfolgreich abgeschlossen und sie kann wieder nach Afrika zurückkehren. _______________________________________________________________________________________________ 09.10.2014 Der neue Film „Noma – das Gesicht der Armut“ der Hilfsaktion Noma ist fertig und kann online angesehen werden. Vielen Dank an alle Personen, die an der Entstehung dieses tollen Films beteiligt waren! _______________________________________________________________________________________________

Ute Winkler-Stumpf mit Ministerin Müller Foto: Gert Krautbauer

Ute Winkler-Stumpf mit Ministerin Müller Foto: Gert Krautbauer

29.09.2014 Bayerns Sozialministerin Emilia Müller zeichnet Ute Winkler-Stumpf, Gründerin und 1. Vorsitzende der Hilfsaktion Noma e.V., mit der bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste in der Residenz in München aus. Diese Auszeichnung wird im Jahr nur an 20 Personen verliehen. Müller schloß die Laudatio mit den Worten: „Es ist bewundernswert, wie Sie sich mit großem persönlichen Engagement und unter Zurückstellung eigener Interessen seit zwei Jahrzehnten für Kinder einsetzen, die aufgrund ihrer Krankheit von der Gesellschaft ausgegrenzt werden[…]. Ich freue mich, Sie hierfür mit der Bayerischen Staatsmedaille auszeichnen zu dürfen.“ _______________________________________________________________________________________________ WHO Logo Kopie01.01.2014 Starke Partnerschaft im Kampf gegen Noma Im Jahr 1994 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) Noma zu einer offiziellen Gesundheitsbedrohung. 1999 startete ein Programm zur Prävention und Kontrolle von Noma in Niger. Inzwischen gibt es Hilfe in den Ländern Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo. Um den Einsatz gegen die schreckliche Infektionskrankheit effektiver voranzutreiben, haben die Hilfsaktion Noma e.V. und die Weltgesundheitsorganisation jetzt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit beschlossen. Gemeinsam kann es gelingen Noma endlich zu stoppen!

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